gemeinsames masturbieren verbotene sexspiele

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Die Masturbation beim Mann endet fast immer mit dem Samenerguss. Üblicherweise erfolgt bei Männern die Masturbation unter starker Beteiligung der Phantasie. Nur relativ wenige Frauen führen beim Masturbieren ihre Finger oder Gegenstände wie Dildos in die Vagina ein, die Angaben dazu liegen in verschiedenen Studien bei unter 20 Prozent. Die orale Selbstbefriedigung — genannt Autocunnilingus — ist bei Frauen mit extrem wenigen Ausnahmen unmöglich.

In Kinseys Studien gaben 45 Prozent der Frauen an, durch Masturbation üblicherweise innerhalb von drei Minuten einen Orgasmus zu erreichen, weitere 25 Prozent in vier bis fünf Minuten, wobei viele der Frauen ihn mit Absicht hinauszögern. Viele Frauen geben darüber hinaus an, Masturbation bis zum Orgasmus zu nutzen, um die ablenkende sexuelle Erregung möglichst schnell abzubauen. Die verbreitete Ansicht, die Sexualität würde erst mit der Pubertät entstehen, ist falsch.

Ältere Frauen masturbieren häufiger als junge, am meisten ist die Masturbation bei Frauen Mitte 40 verbreitet. Auch im antiken Griechenland mit seiner moralischen Freizügigkeit war Sexualität durchaus kein tabuloses Thema. Viele andere griechische Philosophen standen der Masturbation jedoch kritischer gegenüber als Diogenes.

Im Jahr erschien in England das vermutlich von dem geschäftstüchtigen Quacksalber und Schriftsteller John Marten geschriebene und anonym veröffentlichte Pamphlet Onania: Darin wurde behauptet, dass exzessive Masturbation vielfältige Krankheiten wie Pocken und Tuberkulose verursachen könne.

Es erschienen unzählige wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Veröffentlichungen, die die angeblichen Gefahren der Masturbation anprangerten und Methoden zu ihrer Verhinderung anboten. Dissertation sur les maladies produits par la masturbation [29] Die Onanie.

Erst von jener Zeit an wurde die betreffende Bibelstelle über Onan nicht mehr als Coitus interruptus begriffen. Auch Krebs , Lepra und Wahnsinn sowie weitere psychiatrische Krankheitsbilder [32] sollten angeblich die Folge der Masturbation sein. Erst nachdem Robert Koch den Tuberkelbazillus entdeckte, behaupten die Mediziner nicht mehr, dass Masturbieren Tuberkulose hervorrufe. Neben gesundheitlichen Gefahren wurden auch moralische Argumente gegen die Masturbation vorgebracht: Die Masturbation fördere die Abkapselung des Masturbators von der Gesellschaft, da er zu seiner sexuellen Befriedigung keinen Partner benötigt.

Sigmund Freud befasste sich eingehend mit der Masturbation als Ursache neurotischer Erkrankungen, insbesondere der Neurasthenie als sogenannter Aktualneurose. Kindliche Masturbation sah er je nach Stand seiner Theorieentwicklung als Ausdruck einer vorhergehenden Verführung des Kindes oder im Rahmen der Theorie der infantilen Sexualität als spontanes, entwicklungsbedingtes Geschehen an.

Gelegentlich bezeichnete er die Masturbation als die Ursucht , an deren Stelle später andere, erwachsenentypische Süchte wie das Rauchen etwa träten. Als suchthaftes Verhalten aber spiele sie auch eine ungeheure Rolle im Verständnis der als Psychoneurose beurteilten Hysterie.

In der Neurasthenie als direkte Folge, aber auch durch Verminderung der Potenz, Verweichlichung des Charakters durch Fixierung auf phantasierte Befriedigung statt realer Anstrengung und Stagnation der allgemeinen psychosexuellen Entwicklung disponiere die Selbstbefriedigung zur Neurose.

Bis weit ins Jahrhundert hinein war der Glaube weit verbreitet, dass Akne durch Masturbation hervorgerufen werde. Die Hypothese konnte sich wohl deshalb so lange halten, weil Jugendliche in der Pubertät fast immer unter Akne leiden und gleichzeitig in der Pubertät auch häufig masturbieren siehe auch Cum hoc ergo propter hoc. Bis in die er Jahre wurde Masturbation auch in medizinischen Kreisen gelegentlich als unreife, im Erwachsenenalter als pathologische Form der Sexualität betrachtet.

Die Pädagogen der Aufklärung griffen im Jahrhundert die medizinischen Argumente auf und verarbeiteten sie methodisch in ihren Lehrgeschichten. Namentlich aus den Reihen der Philanthropen Villaume, Salzmann u. Die Ursachen sahen die Pädagogen in einer nach ihrer Einschätzung verbreiteten verzärtelnden Erziehung und besonders in mangelhafter Hygiene, in zu weichen Betten, in falscher Ernährung, im Bewegungsmangel und in zu enger und zu warmer Kleidung.

Zu den Fehlern der häuslichen Erziehung kämen die falschen Lehrinhalte in den Schulen. Das permanente Schmachten, das ständige Verliebtsein und Sehnen nach dem Glück setze falsche Akzente. Aber auch die alten Griechen blieben nicht verschont. Die Ammen, die die Kleinen in der Frühzeit betreuten, legten oft das Fundament für eine dauerhafte Verführung.

Nicht ungenannt blieben auch die Lehrer im Haus und in der Schule. Zu den indirekten zählte die allgemeine Korrektur der Erziehung. Egal nun aber, wie das pädagogische Feld bestellt sei: Langes Siechtum und Tod waren nicht selten der Ausgang der Horrorberichte, die die Jugendlichen wieder auf den Pfad der Tugend führen sollten.

Darunter verstand man einen Draht, der durch die Vorhaut über die Eichel angelegt wurde. Zudem hat es Überlegungen gegeben, die weiblichen Geschlechtsorgane operativ zu manipulieren. In die Pädagogik wurden solche Empfehlungen jedoch nicht aufgenommen. Hierfür entwarfen sie einen systematischen Beobachtungsplan, der Kriterien auflistete, die den Sünder überführen sollten. A Stone Age Superstition about Sexuality rekonstruiert der US-Anthropologe Weston La Barre die Ursachen des weltweiten Aberglaubens, männliche Masturbation führe zur Minderung von Nervensubstanz, und entdeckt sie in einer primitiven Fehleinschätzung des Wesens menschlicher Hirnmasse, die nicht als Substrat für Informationsverarbeitung, sondern Kraft stoff vorgestellt werde.

Für ihn ist der natürliche Zweck des Sexualtriebs, dem nicht zuwidergehandelt werden dürfe, die Fortpflanzung. Es gibt rituelle Unreinheit, die den Menschen von der Begegnung mit Gott z. Lebenskraft und verunreinigt so den Körper. Von der Sünde unterscheidet sich diese Unreinheit dadurch, dass Sünde nur durch Opfer beseitigt werden kann, Unreinheit erfordert demgegenüber rituelle Waschungen Mikwe und eine Wartezeit meist bis zum nächsten Abend. Der Kizzur Schulchan Aruch ein populäres halachisches Kompendium von , das sich u.

Formal gelten die jüdischen Schriften das Alte Testament , d. Nichts desto trotz sind die nächtlichen Sinnbilder ob ihrer Vielschichtigkeit nicht leicht zu entschlüsseln und oft verwirrend. Wer immer wieder mit den gleichen Träumen konfrontiert ist, diese aber als unangenehm erlebt, kann sich auch therapeutische Unterstützung holen.

Last but not least: Traumdeutungsbücher, die uns glauben machen, dass bestimmte nächtliche Fantasien auf dies oder jenes hindeuten, sind zwar unterhaltsam, aber wissenschaftlich betrachtet eher umstritten.

Wer es einmal erlebt hat, schwärmt davon: Wer würde das nicht lieben? Laut Kinsey-Report ist der Orgasmus im Schlaf keine Seltenheit und Frauen — vor allem zwischen 40 und 50 — kommen recht häufig in den Genuss eines nächtlichen Höhepunkts.

Wesentlich seltener erleben übrigens Männer einen Orgasmus im Schlaf: Bei nächtlichen Sexabenteuern im Land der Träume wird alles mögliche erlebt: Machtgelüste, Rücksichtslosigkeit, Gier, Unterwerfung,… häufig Sexpraktiken, die man sich mit dem Partner nicht auszuleben traut. Voyeuristen werden durch das Betrachten von sich entkleidenden oder nackten Menschen oder durch das Beobachten sexueller Handlungen sexuell erregt, Exhibitionisten erleben es als lustvoll, von anderen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden.

Wissen Voyer und jene, die sexuelle Handlungen ausführen, voneinander, spricht man von Candaulismus. Sich vorzustellen, andere beim Sex zu beobachten, oder selbst beobachtet zu werden, ist für viele Menschen überaus erregend. Auch Selbstbefriedigung ist für die meisten von uns selbstverständlicher Bestandteil unserer Sexualität. Die Kombination dieser beiden Ideen ist daher eine überaus häufige Sexfantasie.

Studien haben gezeigt, dass es hier kaum geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Männer finden es genauso erotisch wie Frauen, bei der Selbstbefriedigung beobachten zu werden oder selbst zu beobachten! Glücklich jene Paare, die das herausgefunden haben, und diese Fantasie miteinander auch im realen Leben teilen. Wer suchet, der findet.. Ob man diese Fantasie dann auch auslebt oder lieber doch nicht, sollte dann in einem weiteren Schritt gut überlegt werden.

Gerade beim virtuellen Sex mit Unbekannten ist es jedenfalls wichtig, anonym zu bleiben! Es ist unbedingt notwendig, einen Nickname zu verwenden und das Gesicht unkenntlich zu machen. Was einmal im Netz ist, bleibt im Netz, und was Sie in der Fantasie antörnt, könnte für immer im Netz abrufbar zu echten Problemen führen….

Doch auch hier gilt: Erstens der vorbeikommenden Wanderer wegen, zweitens aber auch wegen der Waldameisen und anderer Waldbewohner, die den Waldplatz eventuell gerade nicht mit Ihnen teilen wollen….




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Kindliche Masturbation sah er je nach Stand seiner Theorieentwicklung als Ausdruck einer vorhergehenden Verführung des Kindes oder im Rahmen der Theorie der infantilen Sexualität als spontanes, entwicklungsbedingtes Geschehen an.

Gelegentlich bezeichnete er die Masturbation als die Ursucht , an deren Stelle später andere, erwachsenentypische Süchte wie das Rauchen etwa träten. Als suchthaftes Verhalten aber spiele sie auch eine ungeheure Rolle im Verständnis der als Psychoneurose beurteilten Hysterie. In der Neurasthenie als direkte Folge, aber auch durch Verminderung der Potenz, Verweichlichung des Charakters durch Fixierung auf phantasierte Befriedigung statt realer Anstrengung und Stagnation der allgemeinen psychosexuellen Entwicklung disponiere die Selbstbefriedigung zur Neurose.

Bis weit ins Jahrhundert hinein war der Glaube weit verbreitet, dass Akne durch Masturbation hervorgerufen werde. Die Hypothese konnte sich wohl deshalb so lange halten, weil Jugendliche in der Pubertät fast immer unter Akne leiden und gleichzeitig in der Pubertät auch häufig masturbieren siehe auch Cum hoc ergo propter hoc.

Bis in die er Jahre wurde Masturbation auch in medizinischen Kreisen gelegentlich als unreife, im Erwachsenenalter als pathologische Form der Sexualität betrachtet. Die Pädagogen der Aufklärung griffen im Jahrhundert die medizinischen Argumente auf und verarbeiteten sie methodisch in ihren Lehrgeschichten. Namentlich aus den Reihen der Philanthropen Villaume, Salzmann u. Die Ursachen sahen die Pädagogen in einer nach ihrer Einschätzung verbreiteten verzärtelnden Erziehung und besonders in mangelhafter Hygiene, in zu weichen Betten, in falscher Ernährung, im Bewegungsmangel und in zu enger und zu warmer Kleidung.

Zu den Fehlern der häuslichen Erziehung kämen die falschen Lehrinhalte in den Schulen. Das permanente Schmachten, das ständige Verliebtsein und Sehnen nach dem Glück setze falsche Akzente.

Aber auch die alten Griechen blieben nicht verschont. Die Ammen, die die Kleinen in der Frühzeit betreuten, legten oft das Fundament für eine dauerhafte Verführung. Nicht ungenannt blieben auch die Lehrer im Haus und in der Schule. Zu den indirekten zählte die allgemeine Korrektur der Erziehung.

Egal nun aber, wie das pädagogische Feld bestellt sei: Langes Siechtum und Tod waren nicht selten der Ausgang der Horrorberichte, die die Jugendlichen wieder auf den Pfad der Tugend führen sollten.

Darunter verstand man einen Draht, der durch die Vorhaut über die Eichel angelegt wurde. Zudem hat es Überlegungen gegeben, die weiblichen Geschlechtsorgane operativ zu manipulieren. In die Pädagogik wurden solche Empfehlungen jedoch nicht aufgenommen. Hierfür entwarfen sie einen systematischen Beobachtungsplan, der Kriterien auflistete, die den Sünder überführen sollten.

A Stone Age Superstition about Sexuality rekonstruiert der US-Anthropologe Weston La Barre die Ursachen des weltweiten Aberglaubens, männliche Masturbation führe zur Minderung von Nervensubstanz, und entdeckt sie in einer primitiven Fehleinschätzung des Wesens menschlicher Hirnmasse, die nicht als Substrat für Informationsverarbeitung, sondern Kraft stoff vorgestellt werde.

Für ihn ist der natürliche Zweck des Sexualtriebs, dem nicht zuwidergehandelt werden dürfe, die Fortpflanzung. Es gibt rituelle Unreinheit, die den Menschen von der Begegnung mit Gott z.

Lebenskraft und verunreinigt so den Körper. Von der Sünde unterscheidet sich diese Unreinheit dadurch, dass Sünde nur durch Opfer beseitigt werden kann, Unreinheit erfordert demgegenüber rituelle Waschungen Mikwe und eine Wartezeit meist bis zum nächsten Abend. Der Kizzur Schulchan Aruch ein populäres halachisches Kompendium von , das sich u. Formal gelten die jüdischen Schriften das Alte Testament , d. Rituelle Waschungen sind im Christentum beispielsweise weitgehend unbekannt. Jesus spricht sich in zahlreichen Situationen gegen das starre Befolgen von Gesetzen aus und stärkt im Gegenzug die Gewissensentscheidung des Einzelnen.

Die Kirchen ordnen die Masturbation unterschiedlich ein. Rasche Schlussfolgerungen und plakative Deutungen einschlägiger Trauminhalte sollten daher vermieden werden. Seine Studie belegt ganz klar: Die meisten unserer nächtlichen sexuellen Fantasien sind vollkommen normal und kein Grund zur Beunruhigung! Nichts desto trotz sind die nächtlichen Sinnbilder ob ihrer Vielschichtigkeit nicht leicht zu entschlüsseln und oft verwirrend. Wer immer wieder mit den gleichen Träumen konfrontiert ist, diese aber als unangenehm erlebt, kann sich auch therapeutische Unterstützung holen.

Last but not least: Traumdeutungsbücher, die uns glauben machen, dass bestimmte nächtliche Fantasien auf dies oder jenes hindeuten, sind zwar unterhaltsam, aber wissenschaftlich betrachtet eher umstritten. Wer es einmal erlebt hat, schwärmt davon: Wer würde das nicht lieben?

Laut Kinsey-Report ist der Orgasmus im Schlaf keine Seltenheit und Frauen — vor allem zwischen 40 und 50 — kommen recht häufig in den Genuss eines nächtlichen Höhepunkts. Wesentlich seltener erleben übrigens Männer einen Orgasmus im Schlaf: Bei nächtlichen Sexabenteuern im Land der Träume wird alles mögliche erlebt: Machtgelüste, Rücksichtslosigkeit, Gier, Unterwerfung,… häufig Sexpraktiken, die man sich mit dem Partner nicht auszuleben traut.

Voyeuristen werden durch das Betrachten von sich entkleidenden oder nackten Menschen oder durch das Beobachten sexueller Handlungen sexuell erregt, Exhibitionisten erleben es als lustvoll, von anderen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden. Wissen Voyer und jene, die sexuelle Handlungen ausführen, voneinander, spricht man von Candaulismus. Sich vorzustellen, andere beim Sex zu beobachten, oder selbst beobachtet zu werden, ist für viele Menschen überaus erregend.

Allen Beteiligten ist klar, dass der Junge und das Mädchen, wenn sie allein sind, engen körperlichen Kontakt haben können, wie Hände halten, Umarmen und Küssen. In manchen Fällen sind auch intimere Kontakte erlaubt, solange sie nicht zum Koitus führen. Mit dem Koitus wäre nach Meinung der Familien, und meist auch des Mädchens, eine einzuhaltende Grenze überschritten. Darüber hinaus ist in jüngster Zeit eine allgemeine Veränderung im Lebensstil der Jugend zu beobachten.

Sie bevorzugen demgegenüber unorganisierte Treffen und Zusammenkünfte. Dies konnte leicht zur Geringschätzung des Partners führen - statt zum besseren Verstehen zwischen den Geschlechtern -, mit dem man sich nicht mehr um seiner selbst willen, sondern zur eigenen Bestätigung traf.

Es kann sehr wohl sein, dass junge Menschen zukünftig versuchen, neue und inhaltsvollere Formen des Kontaktes und des Sich-Treffens zu finden. In der einen oder anderen Form wird jedoch wahrscheinlich der Brauch des Rendezvous überleben, da er einige sehr brauchbare Zwecke erfüllt: Er gibt Jungen und Mädchen Gelegenheit, sich zu treffen, stärkt ihr Selbstvertrauen und entwickelt ihren Sinn für Höflichkeit und gutes Benehmen und kann helfen, den passenden Partner zur Ehe zu finden.

Manche Jungen und Mädchen fürchten sich vor der ersten Verabredung, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Sie fürchten, in eine peinliche Situation zu geraten und so die Achtung ihres Partners zu verlieren. Dieses Problem ist dadurch zu lösen, dass man sich paarweise oder in Gruppen trifft. Wenn mehrere Jungen und Mädchen zusammen ausgehen, fällt es ihnen leichter, sich zu unterhalten und peinliche Augenblicke zu überbrücken, Wenn sie erst einmal etwas Erfahrung gesammelt haben, bereitet ihnen eine Verabredung zu zweit kaum noch Schwierigkeiten.

Bei Verabredungen lernen Jungen und Mädchen eine Menge übereinander, und das hilft ihnen gleichzeitig, sich selbst besser zu verstehen. Sie entdecken dann zum Beispiel, dass sie mit Partnern ganz unterschiedlichen Charakters zurechtkommen können.

Darüber hinaus können sie lernen zu akzeptieren, dass sie nicht jeder mag, dass dies aber kein Grund zur Beunruhigung sein muss, Mit gelegentlicher Zurückweisung umgehen zu können, ist eine wichtige Eigenschaft von Erwachsenen. Sie können auch lernen, dass manche Menschen sie mögen, weil sie sind, wie sie sind und nicht, wie sie zu sein vorgeben. Diese Erfahrung kann sie vor vielen grundlosen Befürchtungen bewahren und ihnen helfen, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Eine solche Entscheidung hat Vor- und Nachteile, die man berücksichtigen muss.

Für eine solche feste Beziehung spricht eindeutig, dass sie emotionale Sicherheit bietet. Junge und Mädchen brauchen sich wegen ihrer Verabredungen keine Sorgen mehr zu machen, sie wissen, dass ihr Partner für sie da ist. Andererseits hindert sie ein festes Verhältnis möglicherweise daran, interessante und bereichernde Erlebnisse zu haben.

Es könnte vielleicht dazu führen, einen noch besseren Partner zu versäumen. Für und Wider müssen von den Jugendlichen selbst beurteilt werden. Erfahrene Erwachsene können ihnen jedoch vielleicht zu verstehen geben, dass es in der Regel besser ist, sich nicht zu früh festzulegen. Menschen, die eine feste Beziehung haben, wissen oft nicht, wie weit sie in ihren körperlichen Beziehungen gehen können.

Es gibt nur wenige Eltern, die es gerne sehen, wenn ihr heranwachsender Sohn oder ihre heranwachsende Tochter Koitus haben. Die Absicht dabei war immer die gleiche: Es gibt immer noch viele Männer wenngleich ihre Zahl wohl geringer wird , die darauf bestehen, nur ein jungfräuliches Mädchen zu heiraten. Als Beweis hierfür galt ein intakter Hymen die dünne Membran, die sich über den Scheideneingang spannt. Heute wissen wir, dass ein solcher Beweis nicht zwingend ist, da der Hymen nicht nur durch Geschlechtsverkehr zerstört werden kann, sondern auch durch Masturbation oder bei bestimmten Sportarten.

In manchen Fällen fehlt der Hymen ganz. Angesichts dieser Tatsachen ist das traditionelle Bestehen auf dem intakten Hymen ziemlich unsinnig. Wie wir jedoch gesehen haben, beruht diese Forderung auf falschen Voraussetzungen. Andererseits scheint eine Neudefinition der Jungfräulichkeit auch keinen Sinn zu haben. Das wird besonders dann klar, wenn man diese Bezeichnung auf Männer anwendet, wie man das heute manchmal tut.

Wenn er seinen ersten Orgasmus hat? Wenn er zum erstenmal im Schlaf ejakuliert? Wenn er zu masturbieren beginnt? Wenn er mit anderen Jungen gemeinsam masturbiert? Wenn er, während er ein Mädchen streichelt und küsst, einen Orgasmus hat? Oder bei seinem ersten Koitus? Eine Antwort darauf kann nur willkürlich sein. Wie diese Beispiele zeigen, endet die Diskussion um Jungfräulichkeit oft in technischer Haarspalterei. Wesentlich sinnvoller scheint es, diese Angelegenheit von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten.

Statt sich über die Unterschiede zwischen Necking, Petting, versuchtem und vollendetem Geschlechtsverkehr den Kopf zu zerbrechen, sollte man jungen Menschen lieber raten, Gefühl und Motive kritisch prüfen zu lernen.

Was zählt, ist also nicht die Art sexueller Aktivität, sondern die Absicht, die dahinter steckt. Man muss sich auch vergegenwärtigen, dass nicht jeder die gleichen sexuellen Bedürfnisse hat und dass manche Menschen sehr wohl ohne Sexualität leben können.

Jugendliche sind oft noch zu sehr auf sich selbst bezogen, um solche individuellen Unterschiede zu respektieren. Selbstverständlich gibt diese Art von Zwang manchen Jungen und Mädchen das Gefühl, sie seien unzulänglich oder schwach, weil sie es den anderen nicht gleichtun. Konformität ist jedoch nie eine gute Basis für persönliche Reifung gewesen, und die Konformität in sexuellen Dingen ist hiervon nicht ausgenommen. Aus diesem Grunde müssen deren in- dividuelle Bedürfnisse, Wünsche, Hoffnungen und Ängste in erster Linie berücksichtigt werden.

Wenn ein Junge zum Beispiel entdeckt, dass seiner Freundin weniger an Koitus als an menschlicher Wärme, Verständnis, Zärtlichkeit und Empfindsamkeit liegt, dann sollte er versuchen, solche Eigenschaften zu entwickeln. Nur dann kann er erwarten, dass seine Freundin von sich aus Anstrengungen machen wird, auch seine Wünsche zu erfüllen. Ein junges Paar kann für eine Zeitlang mit wenigen, einfachen Zärtlichkeiten vollauf zufrieden sein.

Wenn sie sich dann aneinander gewöhnt haben, können sie nach und nach zu intimeren Formen der Liebe kommen, ohne sich unbedingt mit anderen vergleichen zu müssen oder wegen abstrakter Regeln und Vorschriften in Sorge zu geraten. Eine solche überlegte und individuelle Einstellung zur Sexualität gibt Jungen und Mädchen die Freiheit zu wählen und die Möglichkeit, sich besonnen zu entscheiden.

Wenn sie erst einmal gelernt haben, einander als Persönlichkeiten zu achten, sind sie sehr viel besser auf die Entscheidung über den Koitus vorbereitet. Koitus als das Einführen des Penis in die Vagina ist die einzige Form des Geschlechtsverkehrs, die zu einer Befruchtung führen kann. In unserer Gesellschaft sind unverheiratete Mütter und nichteheliche Kinder nach wie vor erheblicher öffentlicher und privater Diskriminierung ausgesetzt.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist auch unter den günstigsten Umständen immer eine schlimme Erfahrung. Auch der Entschluss, ein Kind zur Adoption freizugeben, ist keinesfalls eine erfreuliche Entscheidung. Wie bereits erwähnt, können Jungen auch nach der ersten Ejakulation noch eine Weile unfruchtbar sein.

Bei Mädchen kann diese Sterilität sogar noch Jahre nach der ersten Menstruation bestehen. Darauf sollte sich jedoch niemand verlassen. Viel sicherer ist es für Jugendliche, davon auszugehen, dass sie fruchtbar sind, sobald sie die Pubertät erreicht haben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten sie auch in angemessener Form über Verhütungsmethoden unterrichtet werden.

Zum Glück vermitteln heute viele Eltern, Schulen und kirchliche Einrichtungen jungen Menschen die notwendigen Informationen. Unter diesen Umständen müssen verantwortungsbewusste Jugendliche das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft nicht mehr eingehen. Ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Gefährdung Jugendlicher durch Geschlechtskrankheiten.